Ratgeber

Drucker für Studierende: günstig & WLAN-fähig

Die besten Drucker unter 150 € für Referate, Abschlussarbeiten und den WG-Alltag. Kompakt, WLAN-fähig und sparsam.

Veröffentlicht am 2026-05-26

Drucker für Studierende: günstig & WLAN-fähig

Was ein Studierenden-Drucker können muss

Als Student hast du klare Anforderungen, auch wenn du sie vielleicht noch nicht so formulieren würdest: Der Drucker soll nicht viel kosten, WLAN haben (kein Herumschleppen mit USB-Kabeln), kompakt sein (Studentenzimmer sind klein) und am besten AirPrint oder Google Cloud Print unterstützen, damit du direkt vom Handy drucken kannst.

Was du dagegen fast nie brauchst: Fax, A3-Format, automatischen Duplexdruck. Nice-to-have, aber kein Pflicht.

Laser schlägt Tinte im Studium, meistens

Das klingt kontraintuitiv, weil Tintenstrahler günstiger zu kaufen sind. Aber bedenke den typischen Studenten-Druckrhythmus: vor Abgaben viel, dazwischen wochenlang gar nichts. Genau das ist das Problem für Tintenstrahler mit Patronen: die Düsen trocknen ein, der erste Druck nach der Pause verbraucht teure Tinte für Reinigungszyklen, manchmal verschmiert er auch.

Ein Mono-Laser kennt das Problem nicht. Toner ist ein Pulver, das wochenlang im Gerät warten kann, ohne zu degradieren. Druck nach langer Pause? Kein Problem. Das spart Nerven kurz vor der Seminararbeit-Abgabe.

Budget-Empfehlung: Mono-Laser unter 120 €

Der HP LaserJet Pro M15w kostet rund 109 € und bringt alles mit, was du im Studium brauchst: WLAN, AirPrint, kompaktes Format (er ist einer der kleinsten Laser auf dem Markt) und Seitenkosten von etwa 2 Cent. Eine Tonerkartusche für ~20 € reicht für 700–1.000 Seiten, das sind bei einem Studenten gut 1–2 Semester.

Kein Duplexdruck, kein Scanner, aber beides brauchst du nicht zwingend. Für Uni-Bibliotheken gibt es Scanner, und Duplexdruck lässt sich bei Bedarf manuell erledigen.

Viel-Drucker-Tipp: EcoTank ab 200 €

Wenn du Lehramt studierst, viel druckst oder eine Hausarbeit nach der anderen schreibst, lohnt sich der Mehrpreis für den Epson EcoTank ET-2850. Bei 100+ Seiten pro Monat sinken die Kosten pro Seite auf unter 0,5 Cent, ein Bruchteil des Laser-Preises. Außerdem kannst du damit Fotos und farbige Präsentationen drucken, was ein Mono-Laser natürlich nicht kann.

Nachteil: Er kostet ~269 € und ist größer. Wenn das Budget knapp ist, greif zum Laser.

Das WG-Setup: ein Drucker für alle

In Wohngemeinschaften ist ein geteilter Drucker mit WLAN die smarteste Lösung. Einmal einrichten, alle verbinden ihre Geräte, fertig. Kein Neid wegen des Tintenvorrats, kein Kabel-Wirrwarr. Beide empfohlenen Modelle unterstützen WLAN und lassen sich problemlos von mehreren Geräten nutzen.

Tipp: Legt intern fest, wer Toner/Tinte kauft und teilt die Kosten. Bei Laser-Seitenkosten von 2 Cent ist das bei 200 Seiten im Monat gerade mal 4 €, kaum der Rede wert.

Worauf du getrost verzichten kannst

  • Fax: Niemand unter 35 benutzt das noch ernsthaft.
  • A3: Zu groß, zu teuer, brauchst du nie.
  • Automatischer Duplexdruck: Schön, aber manuell geht's auch.
  • Touchscreen-Display: Nett, aber kein Mehrwert beim Heimdruck.

Fazit

Für die meisten Studierenden ist ein günstiger Mono-Laser der beste Kauf: verlässlich, günstig im Betrieb und standhaft bei unregelmäßiger Nutzung. Wer mehr Volumen oder Farbdruck braucht, investiert lieber einmal mehr in einen EcoTank und spart langfristig. Teure Patronen-Tintenstrahler sind die schlechteste Wahl: im Laden günstig, im Alltag frustrierend.

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